Potsdamer Bündnisgrüne und Stadtfraktion wollen gemeinsam mit Concordia nach einer
finanzierbaren Lösung für Sanitär- und Umkleidemöglichkeiten suchen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam und die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN & Volt
sprechen sich dafür aus, das Vorhaben der Errichtung einer grundlegenden Infrastruktur mit
Toiletten und Umkleidemöglichkeiten auf dem Sportplatz Nowawiese nicht erneut auf
unbestimmte Zeit zu verschieben. Stattdessen sollte gemeinsam mit dem Verein geprüft
werden, ob eine kleinere erste Ausbaustufe kurzfristiger und mit deutlich geringerem
Mitteleinsatz realisiert werden kann.
Rebecca-Lea Freudl, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam, erklärt:
„Eine Stadt mit knappen Kassen darf nicht bei jeder guten Idee einfach Nein sagen. Sowohl
Stadtverwaltung als auch Stadtgesellschaft müssen häufiger fragen: Wie geht es vielleicht
kleiner, einfacher und trotzdem gut? Genau diesen Pragmatismus und auch Kreativität
brauchen wir jetzt in Potsdam. Die Bereitschaft von Concordia, genau in diese Richtung zu
denken, finde ich deshalb genau richtig. Die bereits gefundene Standortlösung sollte als
Grundlage genutzt werden, um kurzfristig gemeinsam mit Concordia Varianten für eine
Minimallösung, die finanzierbar ist und vor Ort wirklich hilft zu prüfen“.
Wiebke Bartelt, Stadtverordnete der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN & Volt und Mitglied
im Ausschuss für Bildung und Sport, erklärt:
„Auf der Nowawiese trainieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Schulklassen und
Vereinsmannschaften. Dass dort bis heute grundlegende Sanitär- und Umkleidemöglichkeiten
fehlen, erschwert den Sportbetrieb unnötig. Vereine wie Concordia leisten mit viel
ehrenamtlichem Engagement einen enormen Beitrag für unsere Stadt. Wenn ein Verein selbst
sagt: Wir sind bereit, kleiner anzufangen und unseren Teil beizutragen, dann sollte die Stadt
dieses Angebot ernsthaft aufgreifen. Für die Nowawiese sollte deshalb transparent geprüft
werden, was eine kleinere Ausbaustufe tatsächlich kosten würde und wie sie finanziert werden
könnte. Gerade angesichts der knappen Haushaltslage sind solche pragmatischen Ansätze
ernsthaft zu prüfen.“