Marie Luise von Halem, bündnisgrüne Landesgeschäftsführerin 1999-2009 und Landtagsabgeordnete 2009-2019, war in den Folgejahren für internationale Organisationen in verschiedenen osteuropäischen Ländern tätig. Sie war im Donbas/Ukraine, als dort im Februar 2022 der russische Angriff startete, und hat in den letzten drei Jahren in Georgien die Auswirkungen der russischen Besetzung der Regionen Abchasien und Südossetien beobachtet und den rasanten Wandel des Landes vom hoffnungsvollen EU-Aspiranten hin zu einer zunehmenden Autokratie nach russischem Vorbild.
Was bedeuten diese Ereignisse in Osteuropa für Deutschland? Wie robust ist unsere Demokratie? Sind Putins Vorstellungen von einer Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur und sein imperialer Anspruch auch für Deutschland eine Gefahr? Und wenn ja: Welche Schlussfolgerungen sollten wir daraus ziehen?