Potsdamer Grüne fordern dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung in Potsdam

Auf der Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Potsdam haben die Potsdamer Grünen beschlossen, eine dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung im Unterschied zu der aktuell noch provisorischen Außenstelle der EAE in der Heinrich-Mann-Allee zu fordern.

PRESSEMITTEILUNG des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam vom 19.

Oktober 2015

 

Potsdamer Grüne fordern dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung in Potsdam

 

 

Auf der Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Potsdam haben die Potsdamer Grünen beschlossen, eine dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung im Unterschied zu der aktuell noch provisorischen Außenstelle der EAE in der Heinrich-Mann-Allee zu fordern.

 

Die kommende Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg am 7.-8. November 2015 befasst sich hauptsächlich mit der aktuellen Situation der Flüchtlinge in Brandenburg. Dafür wird ein Leitantrag „Willkommen in Brandenburg!“ verabschiedet, der die bündnisgrünen Leitlinien einer modernen, solidarischen und integrationsgeleiteten Flüchtlingspolitik in Brandenburg skizziert. Für diesen Leitantrag hat der Kreisverband Potsdam auf der letzten Sitzung einstimmig einen Änderungsantrag mit dem Ziel der Einrichtung einer dauerhaften Erstaufnahmeeinrichtung neben der bereits bestehenden EAE in Eisenhüttenstadt beschlossen.

 

Dazu NILS NABER, Kreisvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Potsdam:

„Potsdam hat alle Voraussetzungen, um Flüchtlinge in einer würdevollen, solidarischen und integrationsfördernden Umgebung zu empfangen. Dazu ist Potsdam in allen Bereichen infrastrukturell, aber vor allem auch hinsichtlich des ehrenamtlichen Engagements hervorragend ausgestattet. Wenn es dann auch noch gelingt, dass die in Potsdam willkommen geheißenen Flüchtlinge im westlichen Teil Brandenburgs verbleiben können, dann kann eine wirkungsvolle und nachhaltige Integrationsarbeit beginnen.“

 

FRAUKE HAVEKOST, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Mit unserem Beschluss möchten wir auch ein Zeichen setzen. Ein Erstaufnahmelager gehört auch symbolisch in die Landeshauptstadt. Wir werden aller Vorrausicht nach noch sehr viele Jahre lang viele Flüchtlinge in Brandenburg begrüßen dürfen.

Es ist uns ein Herzensanliegen, dauerhaft mehr Verantwortung in der Flüchtlingspolitik zu übernehmen.“

 

Der Änderungsantrag zum Leitantrag „Willkommen in Brandenburg!“ zur Landesdelegiertenkonferenz am 7.-8.11.2015 wurde auf der Mitgliederversammlung der Potsdamer Grünen vom 15. Oktober einstimmig

angenommen:

 

"Wir fordern die Einrichtung einer dauerhaften Erstaufnahme in Potsdam als zweite Erstaufnahme neben Eisenhüttenstadt. Im Vergleich zu anderen Standorten der Erstaufnahme im Land hat Potsdam von der Infrastruktur, bei der Unterstützung durch Freiwillige und der sozialen Betreuung erhebliche Vorteile. So können das große, freiwillige Engagement und die Willkommenskultur der städtischen Gesellschaft genutzt werden. Das schwierige Thema rückt ins urbane Zentrum des Landes, wo es hingehört."

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