KLIMANOTSTAND: Ein breites gesellschaftliches Bündnis hat den Antrag bei der gestrigen SVV beschlossen

Als erste ostdeutsche Landeshauptstadt hat Potsdam gestern mithilfe eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses aus BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE aNDERE, SPD, Linke und Die Partei den Klimanotstand ausgerufen. Entgegen der Behauptung von anderen Fraktionen eines "reinen Aktionismus", sind wir glücklich, mit diesem qualifizierten Antrag sehr konkrete Ziele für den kommunalen Umgang mit dem Klimawandel in Sachen

  • Festsetzung von Klimaschutzzielen in B-Plänen, 
  • Treibhausgasneutrale Energieversorgung von Neubauten,
  • Verkehrswende,
  • Jugendbeteiligung am Klimarat und einschlägigen Ausschüssen
  • Stärkung des Baum- und Grünschutzes,
  • Stärkung des*r Radverkehrsbeauftragten,
  • Dekarbonisierungsstrategie der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP),
  • Vermeidung von Einzelheizungen und Einzelfeuerstellen

und natürlich dem Klimavorbehalt, der Berücksichtigung von Klimaauswirkungen bei allen SVV-Beschlüssen, festgelegt zu haben.

Ziel der Maßnahmen ist "[...], die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent und ihren Endenergieverbrauch um 50 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Darüber hinaus hat sich die Stadt zu den Zielen des Klimabündnisses verpflichtet (Senkung des CO2-Ausstoßes auf 2,5 t je EW/Jahr bis 2050). Die Erreichung dieser drei Ziele ist mit den bisher beschlossenen Maßnahmen nicht gesichert (siehe Klimaschutzbericht). Der stetige Zuwachs an Bevölkerung erschwert die Zielerreichung ebenfalls. Daher müssen zusätzliche Anstrengungen unternommen und schnell konkrete Maßnahmen ergriffen werden."

Hier geht es zum vollständigen Antrag

Hier eine Übersicht der Pressemeldungen:

- RBB24

- PNN

- MAZ

- Radio Eins

- Inforadio

- Süddeutsche Zeitung

 

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