Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Neuausrichtung der Stadtwerke

Die Stadtwerke Potsdam stehen vor großen und wachsenden Herausforderungen. Die Neubestellung der Geschäftsführungen der Potsdamer Stadtwerke und ihrer Tochtergesellschaften STEP und EWP bietet große Chancen, um auch die Strategie des Konzerns, insbesondere hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit, neu zu orientieren. Lesen Sie das komplette Positonspapier hier: Neuausrichtung SWP

In einer Arbeitsgruppe hat sich der Kreisverband Potsdam Bündnis 90/Die Grünen mit wichtigen Fragen der zukünftigen Unternehmenspolitik beschäftigt und Vorschläge sowie Forderungen an die Stadt und die Unternehmensführung erarbeitet.

Kreisvorstandsmitglied Pertti Hermannek, der die Arbeitsgruppe geleitet hat, stellt heraus, dass das Papier eine Einladung zur Diskussion an die Aufsichtsräte, die neuen Geschäftsführungen und die Stadtpolitik ist.

Bündnis 90/Die Grünen fordern u.a. die Umsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung von 2012, der eine Bürgerbeteiligung an der EWP  sowie eine Rekommunalisierung des privatwirtschaftlichen  Anteils der EON edis AG (Eon ist mit 35% Mitanteilseigner an der Energie und Wasser Potsdam) prüfen soll.

Der Stadtverordnete Andreas Walter sieht auch erheblichen  Nachholbedarf bei der Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Bei der künftigen Planung der EWP-Energiestrategie müssen zwingend die umgebenden Landkreise und die Stadt Berlin mit einbezogen werden. Um auch eine zügige Umsetzung der Potsdamer Klimaschutzziele erreichen zu können, sollte die Einrichtung eines Klimaschutz Fonds zumindest geprüft werden , schlägt Andreas Walter vor.

Eine weitere Forderung ist die Bündelung von Beratungsangeboten zum Energiesparen, energiesparenden Bauen, dem Ausbau erneuerbarer Energien, zur umweltverträgliche Mobilität und Förderprogrammen in einer neu zu gründenden unabhängigen Klimaschutzagentur. Ein gutes Beispiel, von dem die Stadt Potsdam lernen kann, findet sich in der Klimaschutzagentur Hannover.

Pertti Hermannek fordert, dass sich die Klimaschutzagentur als Impulsgeber für Politik und Wirtschaft versteht und gemeinsam mit Partnern Projekte und Kampagnen in den oben genannten Handlungsfeldern entwickelt

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