KREISVERBAND POTSDAM http://gruene-potsdam.de Der Kreisverband Potsdam von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-potsdam.de_tt_news177527 GRÜNER erhält ersten Potsdamer Max-Dortu-Preis http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/gruener_erhaelt_ersten_potsdamer_max_dortu_preis/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/gruener_erhaelt_ersten_potsdamer_max_dortu_preis/ Der langjährige Bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat am Sonntag den zum ersten Mal ausgeschriebenen Max-Dortu-Preis in Potsdam verliehen bekommen. Laudator war der stellvertretende „Spiegel“-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit, der Parallelen zwischen dem Wirken und Wollen von Max Dortu und Hans-Christian Ströbele aufzeigte. Oberbürgermeister Jann Jakobs übergab den Preis. Der langjährige Bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat am Sonntag den zum ersten Mal ausgeschriebenen Max-Dortu-Preis in Potsdam verliehen bekommen. Laudator war der stellvertretende „Spiegel“-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit, der Parallelen zwischen dem Wirken und Wollen von Max Dortu und Hans-Christian Ströbele zog, die Hans-Christian Ströbele in seiner Annahmerede jedoch relativierte.

Hans-Christian Ströbele gab gut gelaunt und pointiert aus dem Stegreif etwas Einblick in seine früheren Aktivitäten in der Außerparlamentarischen Opposition und im Anwaltskollektiv mit Horst Mahler und Otto Schily, und verglich die Bundesrepublik der End-Sechziger Zeit mit heute, als Zeit großer Veränderungen, mit dem Fazit: Revolutionäre Veränderungen brauchten oft lange, aber – wie die Demokratie, für die Dortu 1848–49 gekämpft hatte, zeigt, können kurzfristig als erfolglos angesehen werden, aber langfristig erfolgreich sein. Gleichzeitig wies er auf aktuelle Demokratie-Defizite in der Verfasstheit des Bundestags hin, nämlich dass Bundestags­abge­ordnete gleichzeitig in der Exekutive tätig sind und damit ihre Kontrollfunktion nicht unabhängig ausüben könnten.

Oberbürgermeister Jann Jakobs übergab den Preis. Die Sprecherin des Grünen Kreisverbands in Potsdam, Mechthild Rünger, überreichte zum Dank einen Blumenstrauß und ein Glas Grünen Honig – für die Stadtfraktion gratulierte Andreas Walter.

Der mit 5.000 Euro dotierte Max-Dortu-Preis ist Teil der Potsdamer Erinnerungskultur und soll alle zwei Jahre als Auszeichnung für Zivilcourage und gelebte Demokratie verliehen werden. Johann Ludwig Maximilian Dortu gehörte zu den populärsten Revolutionären und Demokraten der 1848er Revolution und wurde mit nur 23 Jahren wegen vorgeblichem Kriegsverrat verurteilt und am 31. Juli 1849 in Freiburg standrechtlich erschossen.

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Sun, 22 Oct 2017 10:45:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news177237 Bündnis 90/Die Grünen entsetzt über Potsdams Klimamanager http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnis_90die_gruenen_entsetzt_ueber_potsdams_klimamanager/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnis_90die_gruenen_entsetzt_ueber_potsdams_klimamanager/ Gemeinsame Presseerklärung des Kreis-Verbands und der Stadtfraktion Potsdam - Die Äußerungen des Potsdamer Klimamanagers Christian Rohrbacher im PNN-Interview vom 7. Oktober 2017 sorgen unter den Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen für Entsetzen. Denn die Behauptung, dass es keine Zunahme stärkerer Stürme gäbe, ist falsch und verstörend - und steht im Widerspruch zum aktuellen Stand der Forschung. Zahlreiche Studien wie die vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung dokumentieren dies. Ein Anstieg der Häufigkeit und insbesondere der Intensität von Stürmen basiert auf grundlegenden physikalischen Prinzipien als Folge des Klimawandels. Wer Sturmschäden verhindern möchte, muss die Ursachen von Stürmen bekämpfen. Die Klimarelevanz von innerstädtischen Bäumen zu verinnerlichen, wäre für den Klimamanager eine wichtige Erkenntnis - anstatt zu beklagen, dass der Baumschutz einer Umstellung der Straßenbaumstruktur im Weg steht. Gemeinsame Presseerklärung des Kreis-Verbands und der Stadtfraktion

Potsdam - Die Äußerungen des Potsdamer Klimamanagers Christian Rohrbacher im PNN-Interview vom 7. Oktober 2017 sorgen unter den Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen für Entsetzen. Denn die Behauptung, dass es keine Zunahme stärkerer Stürme gäbe, ist falsch und verstörend - und steht im Widerspruch zum aktuellen Stand der Forschung. Zahlreiche Studien wie die vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung dokumentieren dies. Ein Anstieg der Häufigkeit und insbesondere der Intensität von Stürmen basiert auf grundlegenden physikalischen Prinzipien als Folge des Klimawandels. Wer Sturmschäden verhindern möchte, muss die Ursachen von Stürmen bekämpfen. Die Klimarelevanz von innerstädtischen Bäumen zu verinnerlichen, wäre für den Klimamanager eine wichtige Erkenntnis - anstatt zu beklagen, dass der Baumschutz einer Umstellung der Straßenbaumstruktur im Weg steht.

Gert Zöller, Sprecher des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen, und Andreas Walter, umweltpolitischer Sprecher der Stadtfraktion, sind sich einig: "Würde die Klimakoordinierungsstelle der Landeshauptstadt Potsdam Klimaschutz auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse betreiben, wäre der Klimamanager nicht ‚etwas überrascht von den Ausmaßen des Sturms‘". Seit etwa 1970 beobachten Klimaforscher eine „zunehmende Aktivität starker tropischer Wirbelstürme im Nordatlantik“ (Weltklimarat). Die Münchner Rück, einer der weltweit führenden Rückversicherer, registriert eine Verdoppelung der durch Stürme verursachten Naturkatastrophen seit 1980.

Der Wert unserer Stadt- und Straßenbäume ist unschätzbar. Neben zahlreichen  weiteren wichtigen Aufgaben regulieren sie das Mikroklima, spenden Schatten,  werten das Stadtbild auf und tragen zur Biodiversität bei.  Es gibt viele Gründe für einen starken und verlässlichen Baumschutz in unserer Stadt!

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Wed, 11 Oct 2017 12:02:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news176831 http://https://www.gruene.de/ueber-uns/2017/freude-gemischt-mit-sorge.html?pk_campaign=btw2017-m-start http://https://www.gruene.de/ueber-uns/2017/freude-gemischt-mit-sorge.html?pk_campaign=btw2017-m-start ... Tue, 26 Sep 2017 17:37:00 +0200 gruene-potsdam.de_tt_news176666 Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Neuausrichtung der Stadtwerke http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnis_90die_gruenen_fordern_eine_neuausrichtung_der_stadtwerke-1/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnis_90die_gruenen_fordern_eine_neuausrichtung_der_stadtwerke-1/ Die Stadtwerke Potsdam stehen vor großen und wachsenden Herausforderungen. Die Neubestellung der Geschäftsführungen der Potsdamer Stadtwerke und ihrer Tochtergesellschaften STEP und EWP bietet große Chancen, um auch die Strategie des Konzerns, insbesondere hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit, neu zu orientieren. Lesen Sie das komplette Positonspapier hier: Neuausrichtung SWP In einer Arbeitsgruppe hat sich der Kreisverband Potsdam Bündnis 90/Die Grünen mit wichtigen Fragen der zukünftigen Unternehmenspolitik beschäftigt und Vorschläge sowie Forderungen an die Stadt und die Unternehmensführung erarbeitet.

Kreisvorstandsmitglied Pertti Hermannek, der die Arbeitsgruppe geleitet hat, stellt heraus, dass das Papier eine Einladung zur Diskussion an die Aufsichtsräte, die neuen Geschäftsführungen und die Stadtpolitik ist.

Bündnis 90/Die Grünen fordern u.a. die Umsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung von 2012, der eine Bürgerbeteiligung an der EWP  sowie eine Rekommunalisierung des privatwirtschaftlichen  Anteils der EON edis AG (Eon ist mit 35% Mitanteilseigner an der Energie und Wasser Potsdam) prüfen soll.

Der Stadtverordnete Andreas Walter sieht auch erheblichen  Nachholbedarf bei der Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Bei der künftigen Planung der EWP-Energiestrategie müssen zwingend die umgebenden Landkreise und die Stadt Berlin mit einbezogen werden. Um auch eine zügige Umsetzung der Potsdamer Klimaschutzziele erreichen zu können, sollte die Einrichtung eines Klimaschutz Fonds zumindest geprüft werden , schlägt Andreas Walter vor.

Eine weitere Forderung ist die Bündelung von Beratungsangeboten zum Energiesparen, energiesparenden Bauen, dem Ausbau erneuerbarer Energien, zur umweltverträgliche Mobilität und Förderprogrammen in einer neu zu gründenden unabhängigen Klimaschutzagentur. Ein gutes Beispiel, von dem die Stadt Potsdam lernen kann, findet sich in der Klimaschutzagentur Hannover.

Pertti Hermannek fordert, dass sich die Klimaschutzagentur als Impulsgeber für Politik und Wirtschaft versteht und gemeinsam mit Partnern Projekte und Kampagnen in den oben genannten Handlungsfeldern entwickelt

Lesen Sie das komplette Positonspapier hier: Neuausrichtung SWP

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Fri, 22 Sep 2017 10:19:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news176174 Die Forderung der Fraktion “Die Linke” nach einer Bürgerbefragung zum FH-Gebäude ist Populismus http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/die_forderung_der_fraktion_die_linke_nach_einer_buergerbefragung_zum_fh_gebaeude_ist_populismus/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/die_forderung_der_fraktion_die_linke_nach_einer_buergerbefragung_zum_fh_gebaeude_ist_populismus/ Die Sprunghaftigkeit der Potsdamer Linkspartei zum Fachhochschulgebäude wird immer atemberaubender: Vor einem knappen Jahr hat Herr Dr. Scharfenberg mit dem Oberbürgermeister einen Kompromiss zur Zukunft der Potsdamer Mitte herbeigeführt, der unter anderem den Abriss des FH-Gebäudes enthält. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantragt die Fraktion “Die Linke” nun eine Bürgerbefragung, die den gerade mal zwölf Monate alten Beschluss, der maßgeblich mit ihren eigenen Stimmen erfolgte, wieder in Frage stellt. Die Sprunghaftigkeit der Potsdamer Linkspartei zum Fachhochschulgebäude wird immer atemberaubender: Vor einem knappen Jahr hat Herr Dr. Scharfenberg mit dem Oberbürgermeister einen Kompromiss zur Zukunft der Potsdamer Mitte herbeigeführt, der unter anderem den Abriss des FH-Gebäudes enthält. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantragt die Fraktion “Die Linke” nun eine Bürgerbefragung, die den gerade mal zwölf Monate alten Beschluss, der maßgeblich mit ihren eigenen Stimmen erfolgte, wieder in Frage stellt.

Die Begründung, "die künftige Gestaltung des Fachhochschulgrundstücks mit einer möglichst hohen Akzeptanz zu versehen", wirft die Frage auf, welche Legitimität die antragstellende Fraktion eigentlich der demokratisch gewählten Stadtverordnetenversammlung beimisst, die mit nur drei Gegenstimmen und zwei Stimmenthaltungen hierzu einen Beschluss gefasst hat.

Gert Zöller, Sprecher des Kreisverbandes von Bündnis90/Die Grünen meint: "Die Forderung nach einer Bürgerbefragung zu einem Zeitpunkt, an dem erste Abrissmaßnahmen des FH-Gebäudes bereits erfolgt sind und sich das Bieterverfahren für die Grundstücke der Blöcke III und IV in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, ist reiner Populismus. Man kann es eben nicht allen recht machen: Zuerst den FH-Abriss als "Realpolitik" mittragen und dann mit einer Bürgerbefragung die Verantwortung von sich wegschieben und sich bei den Abrissgegnerinnen und -gegnern anbiedern".

Rückfragen an Gert Zöller (gert.zoeller[at]gruene-potsdam.de)

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Tue, 12 Sep 2017 15:42:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news175151 Cemsession: Auftakt der Wahlkampftour mit Cem Özdemir mit 250 Gästen in Potsdam http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/cemsession_auftakt_der_wahlkampftour_mit_cem_oezdemir_mit_250_gaesten_in_potsdam-1/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/cemsession_auftakt_der_wahlkampftour_mit_cem_oezdemir_mit_250_gaesten_in_potsdam-1/ Was tun Sie für die Dezentralisierung der Energieversorgung, für die Qualitätsoffensive in Bildungseinrichtungen, wie wollen Sie der Schließung der Geburtsstationen entgegenwirken, wer soll die Alten und Kranken in Zukunft pflegen? Das und noch viel mehr wollten die Potsdamerinnen und Potsdamer von Grünen-Spitzenkandidat CEM ÖZDEMIR wissen. Mit dem öffentlichen Bürgerdialog am Montagabend, der im Innenhof des Kutschstalls vor dem Restaurant Le Manège stattfand, startete CEM ÖZDEMIR seine bundesweite Wahlkampftour „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht“ unter dem Titel „Cemsession“. Was tun Sie für die Dezentralisierung der Energieversorgung, für die Qualitätsoffensive in Bildungseinrichtungen, wie wollen Sie der Schließung der Geburtsstationen entgegenwirken, wer soll die Alten und Kranken in Zukunft pflegen? Das und noch viel mehr wollten die Potsdamerinnen und Potsdamer von Grünen-Spitzenkandidat CEM ÖZDEMIR wissen. Mit dem öffentlichen Bürgerdialog am Montagabend, der im Innenhof des Kutschstalls vor dem Restaurant Le Manège stattfand, startete CEM ÖZDEMIR seine bundesweite Wahlkampftour „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht“ unter dem Titel „Cemsession“.

ANNALENA BAERBOCK, Bundestagsabgeordnete und grüne Spitzenkandidatin für Brandenburg sowie Direktkandidatin für Wahlkreis 61 (Potsdam, Potsdam-Mittelmark II, Teltow-Fläming II), begrüßte den Parteikollegen: „Wir freuen uns, dass unser Spitzenkandidat zum Auftakt der grünen Wahlkampftour in Potsdam zu Gast ist. Das passt wie die Faust aufs Auge, denn zu allen wichtigen Wahlkampfthemen machen Brandenburger Bündnisgrüne schon lange Politik: Für Luftreinhaltung, saubere Erneuerbare statt schmutzige Kohle, zukunftsfähige Mobilität auch im ländlichen Raum, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten wir seit Jahren.“

Rund 250 Gäste, darunter auch viele junge Leute, stellten ihre Fragen zum Betrugsskandal mit Diesel-Abgaswerten der Autokonzerne, zum Ausstieg aus der Braunkohle, zur Agrarwende und zu hohen Nitratwerten im Grundwasser und der Zukunft der Pflegeberufe, auf die CEM ÖZDEMIR direkt einging und resümierte: „Das Town Hall mit Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Potsdam und Umgebung war ein sehr gelungener Start in unsere „Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht"-Tour. In Potsdam hat sich gezeigt, wie aktuell Grüne Themen sind: Zukunft der Mobilität, gesunde Lebensmittel ohne Gift und eine Politik für das Klima. Bei der Bundestagswahl geht es um eine Richtungsentscheidung. Wir kämpfen für ein starkes Ergebnis und den dritten Platz." Nach anderthalb Stunden intensiver Auseinandersetzung konnten die Teilnehmer*innen den Abend mit Selfies mit dem grünen Spitzenkandidaten ausklingen lassen.

Zum Hintergrund der Wahlkampftour: Sechs Wochen vor der Bundestagswahl ist das Spitzenduo KATRIN GÖRING-ECKARDT und CEM ÖZDEMIR am Montag, dem 14. August, vor dem Brandenburger Tor in Berlin in seine Wahlkampftour gestartet. Bis zum Wahltag reisen beide quer durch das ganze Land und legen dabei 27.000 Kilometer zurück. In 90 Städten stehen insgesamt circa 130 Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Programm. Herzstück der "Zukunft-wird-aus-Mut-gemacht-Tour“ sind die mehr als 40 Dialogformate "Triff Katrin" und "Cemsession". In diesem Rahmen wollen KATRIN GÖRING-ECKARDT und CEM ÖZDEMIR mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

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Tue, 15 Aug 2017 15:50:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news172896 http://gruene-potsdam.de/gruene-post/ http://gruene-potsdam.de/gruene-post/ ... Thu, 10 Aug 2017 13:56:00 +0200 gruene-potsdam.de_tt_news174990 Das Grundgesetz gilt für Muslime, CDU und AfD gleichermaßen http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/das_grundgesetz_gilt_fuer_muslime_cdu_und_afd_gleichermassen/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/das_grundgesetz_gilt_fuer_muslime_cdu_und_afd_gleichermassen/ Der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam weist die Kritik von CDU und AfD am städtischen Angebot für den neuen Moschee-Standort zurück. Die Sprecherin des Kreisverbands Dr. Mechthild Rünger sagt dazu: „Das Grundgesetz gilt für Muslime, CDU und AfD gleichermaßen. Es ist gut, dass eine Lösung für die muslimische Gemeinde in Potsdam gefunden wurde. Die Äußerungen aus CDU und AfD kann man nur als Stimmungsmache im Wahlkampf verstehen. Der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam weist die Kritik von CDU und AfD am städtischen Angebot für den neuen Moschee-Standort zurück. Die Sprecherin des Kreisverbands Dr. Mechthild Rünger sagt dazu:

 „Das Grundgesetz gilt für Muslime, CDU und AfD gleichermaßen. Es ist gut, dass eine Lösung für die muslimische Gemeinde in Potsdam gefunden wurde. Die Äußerungen aus CDU und AfD kann man nur als Stimmungsmache im Wahlkampf verstehen.

Nur der regelmäßige Austausch und der Kontakt mit Mitgliedern der Gemeinde wird eine Integration der Menschen fördern – nicht ihre Ausgrenzung. Für die muslimische Gemeinde gilt die Religionsfreiheit ebenso wie für jede andere Religionsgemeinschaft. Die Geschlechtertrennung beim Gebet widerspricht zwar meinem Gesellschaftsverständnis, das Verbot von Frauen im Priesteramt bei der katholischen Kirche aber auch. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.

Die Forderung der AfD nach einer Abstimmung unter den Anwohnerinnen und Anwohnern widerspricht der Idee des Grundgesetzes - dieses sieht eine solche Einschränkung der Religionsfreiheit nicht vor. Ich bin gespannt, ob die AfD in Zukunft die Zustimmung der Nachbarschaft einholt, wenn sie Räume für Veranstaltungen anmietet.“

 Für Nachfragen steht Ihnen Dr. Mechthild Rünger unter Telefon 0178-8012587 zur Verfügung.

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Wed, 09 Aug 2017 16:33:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news174315 Der Kreisverband BÜNDNIS90/Die Grünen kritisiert die Besetzung des Fachhochschulgebäudes http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/der_kreisverband_buendnis90die_gruenen_zeigt_kein_verstaendnis_fuer_die_besetzung_des_fachhochschulgebaeudes_durch_die_initiative_bitte_stehen_lassen/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/der_kreisverband_buendnis90die_gruenen_zeigt_kein_verstaendnis_fuer_die_besetzung_des_fachhochschulgebaeudes_durch_die_initiative_bitte_stehen_lassen/ Die Gestaltung der Potsdamer Mitte ist ein seit über 20 Jahren währender demokratisch legitimierter Prozess mit zahlreichen Formen der Bürgerbeteiligung. Diese Entwicklung wurde nicht - wie oft kolportiert- von reichen Westdeutschen angestoßen; vielmehr liegen die Wurzeln im zivilgesellschatlichen Engagement vor allem ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger. Die Gestaltung der Potsdamer Mitte ist ein seit über 20 Jahren währender demokratisch legitimierter Prozess mit zahlreichen Formen der Bürgerbeteiligung. Diese Entwicklung wurde nicht - wie oft kolportiert- von reichen Westdeutschen angestoßen; vielmehr liegen die Wurzeln im zivilgesellschatlichen Engagement vor allem ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.

 Im Ergebnis wurde ein Kompromiss erarbeitet, der kleinteilige überwiegend moderne Bebauung, soziale Vielfalt, z.B. durch mietpreisgebundene  Wohnungen,  sowie hohe gestalterische Qualität in den Vordergrund stellt. Dem gegenüber steht das  stark sanierungsbedürftige FH-Gebäude, für das bislang kein tragfähiges Nutzungskonzept vorgelegt werden konnte.

 Vor diesem Hintergrund wirkt es befremdlich, wenn die Initiative von einer "Nichtbeteiligung der Potsdamer" spricht und dies in martialischer Sprache als "das größte Verbrechen" geißelt und davon redet, dass man das Gebäude "freiwillig nicht mehr aufgeben" wird. 

 Dazu Gert Zöller, Sprecher des Kreisverbandes Potsdam von BÜNDNIS90/Die Grünen:

 "Hier agiert eine lautstarke Gruppe, die für sich in Anspruch nimmt, die 'Stadt für alle' zu repräsentieren; sie grenzt aber diejenigen Bürgerinnen und Bürger aus, die sich seit vielen Jahren in mühevoller Kleinarbeit in den demokratisch gewählten Gremien für die Potsdamer Mitte engagieren."

 Rückfragen an Gert Zöller (0171/1792058)

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Fri, 14 Jul 2017 13:25:00 +0200
gruene-potsdam.de_tt_news173459 Bündnisgrüne wählen Gert Zöller zum Sprecher http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnisgruene_waehlen_gert_zoeller_zum_sprecher/ http://gruene-potsdam.de/home/newssingle/article/buendnisgruene_waehlen_gert_zoeller_zum_sprecher/ Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag haben die Potsdamer Bündnisgrünen den Mathematiker Dr. Gert Zöller zum neuen Sprecher gewählt. Er steht nun gemeinsam mit der Rechtsanwältin Dr. Mechthild Rünger an der Spitze des 220 Mitglieder starken Kreisverbands. Carolin Herrmann, Forschungsassistentin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, wurde als Beisitzerin in den Kreisvorstand gewählt. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag haben die Potsdamer Bündnisgrünen den Mathematiker Dr. Gert Zöller zum neuen Sprecher gewählt. Er steht nun gemeinsam mit der Rechtsanwältin Dr. Mechthild Rünger an der Spitze des 220 Mitglieder starken Kreisverbands. Carolin Herrmann, Forschungsassistentin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, wurde als Beisitzerin in den Kreisvorstand gewählt.

 Als Schwerpunkt seiner politischen Arbeit sieht Zöller die Wahrung der Lebensqualität in Potsdam. Insbesondere in den Bereichen Verkehr, Stadtentwicklung und Klimaschutz sieht er Handlungsbedarf. „Ein stetig wachsendes Potsdam muss konsequent auf umweltfreundliche Mobilität setzen. Das bewahrt uns vor noch größeren Verkehrsproblemen und sorgt für saubere Luft und mehr Lebensqualität für alle“, sagte Zöller. In der aktuellen Debatte um die neue Verkehrsführung in der Zeppelinstraße setzt er auf Standhaftigkeit. „Wer Umwelt- und Klimaschutz nur als Wohlfühlthema versteht und sich bei jedem Gegenwind wegduckt, verspielt die Chancen für ein lebenswerteres Potsdam. Wir Bündnisgrüne bleiben dabei – der Versuch, die Luftqualität durch Verengung der Zeppelinstraße zu verbessern, ist richtig.“

 Gert Zöller arbeitet als Privatdozent an der Universität Potsdam. Er ist sachkundiger Einwohner im städtischen Ausschuss für Klima, Ordnung, Umweltschutz und ländliche Entwicklung. Geboren wurde Zöller 1967 in Lüdenscheid, er wohnt seit mehr als 20 Jahren in Potsdam.

 Carolin Herrmann ist eine 29-jährige Ur-Potsdamerin; Ihr ist wichtig, „dass unsere Stadt nicht nur immer attraktiver für wohlhabende Zuziehende und Tourist*innen, sondern für Menschen jeglichen Alters, jeglichen Einkommens und jeglicher Herkunft wird. Dazu gehört eine lebendige und soziale Innenstadt, die neben Museen, Kirchen und erneuerten Fassaden auch Freiräume für die junge Bevölkerung bietet und dabei gerne auch Ecken und Kanten haben darf".

 Die Nachwahl wurde notwendig, nachdem Frauke Havekost aus persönlichen Gründen von ihrem Amt als Sprecherin zurücktrat.

 Für telefonische Rückfragen steht Gert Zöller gern unter 0171-1792058 zur Verfügung. http://www.gruene-potsdam.de

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Fri, 16 Jun 2017 10:33:00 +0200